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Grippemittel helfen kaum, die Nebenwirkungen können gefährlich sein
#1
Quote: London –
War alles umsonst? Laut einer groß angelegten Untersuchung der Cochrane Collaboration ist der Nutzen der sogenannten Pandemie-Arzneien „Tamiflu" und „Relenza" höchst umstritten, denn die Medikamente verhindern offenbar weder Ansteckung noch Komplikationen.

Im Jahr 2009 wurden weltweit Milliardenbeträge für Vorräte der beiden Medikamente ausgegeben, um für einen Schutz vor der Schweinegrippe H1N1 zu sorgen. Seitdem stieg der Einsatz des Mittels enorm. Doch nun werteten Cochrane-Mitarbeiter 20 Studien zu „Tamiflu" und 26 zu „Relenza" aus.

nsgesamt nahmen mehr als 24.000 Menschen an der Forschung teil. Die niederschmetternden Ergebnisse: „Relenza" reduzierte die Zeit der Grippesymptome bei Erwachsenen um rund einen halben Tag. Bei Einnahme von „Tamiflu" sank die Dauer der grippeartigen Symptome bei Erwachsenen sogar nur von 7 auf 6,3 Tage.

Bei Kindern war der Effekt noch weniger deutlich, also kaum mehr wahrnehmbar. Stattdessen erhöhte das Mittel bei Kindern und Erwachsenen das Risiko für Übelkeit und Erbrechen um 4 bis 5 Prozent.

http://www.express.de/gesundheit/milliar...10546.html

Das nennt man einen gewaltigen Schuss in den Ofen.

Doch die Hersteller profitieren.

Man sollte ihnen die Gewine wieder abnehmen, indem sie die unwirksamen Medikamengte zurücknehmen müssen und das Geld erstatten müssen.
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#2
http://SPD-Gesundheitsexperte Karl Laute...er stoppen

Quote:Der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) will die Pflicht von Bund und Ländern, große Mengen teurer Grippemittel wie Tamiflu einzulagern, "so schnell wie möglich abschaffen". Dies berichtet der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe. Noch ist im nationalen Pandemieplan vorgesehen, dass diese Medikamente für 20 Prozent der Bevölkerung vorgehalten werden sollen (wofür schätzungsweise bereits ein dreistelliger Millionenbetrag ausgegeben wurde).

Vorige Woche jedoch kam eine Auswertung wissenschaftlicher Studien durch die renommierte Cochrane Collaboration zu dem Ergebnis, dass die antiviralen Mittel weitgehend wirkungslos seien, zugleich jedoch gefährliche Nebenwirkungen haben könnten. "Jetzt muss schnell gehandelt werden", sagte Lauterbach dem SPIEGEL. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass die hoch relevanten Ergebnisse der Cochrane-Untersuchung in die derzeitige Überarbeitung unseres Pandemieplans einfließen." Während der Schweinegrippe-Pandemie 2009 waren Experten noch davon ausgegangen, dass sich durch Tamiflu zumindest Lungenentzündungen und eine Infektionsausbreitung verhindern ließen. Später deckten Cochrane-Wissenschaftler zusammen mit dem "British Medical Journal" auf, dass der Hersteller Roche etliche Studiendaten gar nicht veröffentlicht hatte..............................................
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#3
Ich würde mal sagen, dass Vorsorge besser als Nachsorge ist. Wenn es um Grippe, Erkältungen und andere Krankheiten geht, dann ist ein starkes Immunsystem am wichtigsten, so dass man rechtzeitig daran arbeiten sollte. Vor allem jetzt in dieser komischen Zeit, wo wir Grippe und Corona nicht unterscheiden können, ist es sehr wichtig ständig die Abwehrkräfte zu stärken, um einfach mit einer eventuellen Erkrankung leichter fertig zu werden. Mir ist gesunde Ernährung und viel Bewegung sehr wichtig, aber ich nehme auch ein Nahrungsergänzungsmittel, welches mein Immunsystem zusätzlich etwas stärkt. Ich habe mich für MSM Kapseln entschieden, da sie noch andere positive Effekte auf den Körper haben, sie halten die Gelenke gesund und sorgen auch für eine schöne und gesunde Haut. http://Hier kann man Näheres über MSM erfahren. Es gibt aber auch noch weitere gute Möglichkeiten die Abwehrkräfte zu stärken. Man muss nur selbst für sich entscheiden, was am besten ist. Liebe Grüße
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